Selbstsicheres auftreten! Leicht gemacht

Hast du schon ein Selbstsicheres auftreten? Wenn du zu den 95% der Menschen gehörst, die sich ein Selbstsicheres auftreten wünschen, dann bist du hier ganz richtig.

Es gibt so viele Seminare. Einige versprechen viel, andere halten sogar mehr als das, was sie in Aussicht stellen. Wer das nicht glaubt, der kann sich anhand beeindruckender Erfahrungsberichte davon überzeugen. Allein – eine Gewähr für das möglichst erfolgreiche Abschneiden jedes einzelnen Teilnehmer kann nicht pauschal übernommen werden, es hängt ja schließlich auch von der an den Tag gelegten Motivation und nicht zuletzt von deiner Eignung ab.

Coache Dich selbst, um zu sehen, was dabei herauskommt. Sollte der Erfolg nicht den Erwartungen entsprechen, kannst Du es immer noch auf andere Weise versuchen und eine Investition tätigen, die sich auszahlen muss. Bis dahin hast Du  dann schon einiges an selbst gemachten Erfahrungen vorzuweisen, die Dir nur nützlich sein können. Starte das Abenteuer auf unverfänglichen Terrain, finde selber heraus, was in Dir steckt, ohne dass Du dafür tief in die Tasche greifen musst und schon deshalb vielleicht die Lust daran verlierst.

Den großen Auftritt vorbereiten

Werde selbst sicher aus eigener Kraft und eigener Initiative. Das ist längst nicht so schwer, wie Du vielleicht glaubst. Denn das, was zählt, ist zunächst einmal der Wille zum Erfolg.

Wenn Du allerdings nicht aufzubringen vermögen, ist alle Mühe vergebens, und dann nützt auch eine Einflussnahme von außen wenig. Bist Du beständig von Selbstzweifeln geplagt, solltest Du erst einmal in dich gehen und dich fragen, woran das liegt. Alles andere aber ist eigentlich nur eine Frage der Übung. Nehme Situationen vorweg, die kritisch werden könnten, bevor es dazu kommt, und rüste Dich dafür.

Überzeuge Dich durch einen Blick in den Spiegel davon, dass Du gut aussiehst, somit kann Dir niemand die Butter vom Brot nehmen. Der Krawattenknoten sitzt perfekt, die Frisur lässt nichts zu wünschen übrig, und das überzeugende Lächeln dazu stellt sich quasi automatisch ein, wenn Du dich darauf verlassen kannst.

Teste den Eindruck, den Du auf andere machst, dadurch, dass Du dich selbst davon überwältigen lässt, vergewissere Dich, dass Du es kannst. Diese Übung lässt sich wiederholen, solange Du willst. Sorge nur dafür, dass Du nicht zwischendurch den Mut verlierst.

Sicherheit finden in verstörender Umgebung

Und sollte es dennoch dazu kommen, dann gönne Dir eine Pause. Betrachte die Dinge aus einem veränderten Blickwinkel und fangen einfach nochmal von vorne an. Dabei stören unfreiwillige Zuschauer oft, das muss man mit sich selbst ausmachen.

Als Trainings Parkett empfehle ich Dir die heimische Umgebung, und wenn du gerade nicht erreichbar bist, ein Raum, in dem man sich zu Hause fühlt. Schon das gibt Sicherheit und hilft bei der Vorbereitung auf die kommende Herausforderung. Sollte das Meistern eines kitzligen Moments dann aber doch ganz anders verlaufen sein als eigentlich gewünscht, gehe kritisch mit Dir ins Gericht oder hake die Angelegenheit ganz einfach ab. Sich mit Missgeschicken zu belasten, führt nicht weiter, die Analyse einer Fehlentwicklung aber schon. Dabei darfst Du andere gerne zurate ziehen, wenn Dir das nützt und sie dazu bereit sind.

Es sollte sich jedoch um Vertrauenspersonen handeln, die Dir offen und ehrlich sagen können, woran es hapert – Menschen, bei denen Du sicher sein kannst. Die Dir nicht voller Häme die falsche Richtung zeigen und Dich nur in die Irre lenken. Damit hättest Du Ihnen einen Bärendienst erwiesen.

 

selbstbewusst

Stufe für Stufe zum Erfolg

Denn es gilt, auf Bestätigungen aufzubauen. Fange im Kleinen an, arbeite Dich Stufe für Stufe langsam vor. Ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt sich peu à peu, es lässt sich nicht vom Himmel holen, auch wenn Du noch so gerne nach den Sternen greifen würdest.

Das ist einer späteren Entwicklungsstufe vorbehalten. Weshalb Du Dir niemals allzu enge Grenzen setzen solltest. Nur wer das Unmögliche wagt, kann Erstaunliches erreichen. Du musst nur sicherstellen, dass Du nicht aus der Bahn geworfen wirst, wenn es dir misslingt.

Hüte Dich wie ein Pflänzchen der Selbstsicherheit, wenn es noch zarte Triebe zeigt, aber fordere Dich selbst auch heraus, wenn Du stark genug dafür geworden bist. Auf keinen Fall Darfst Du es verkümmern lassen, sollte es seine Blätter einrollen. Dann braucht es nur ausreichend Sonnenschein, um wieder in voller Pracht erstrahlen zu können.

Gönne Dir ab und an ein Erfolgserlebnis, verbuchen es zuversichtlich auf der Habenseite. Werde nicht gleich übermütig, und denke immer daran, dass man im Erfolgsrausch die größten Fehler machen kann. Man darf sein Glück nicht überstrapazieren. Ein Quäntchen davon gehört fraglos dazu, doch der Vorrat ist begrenzt und muss mitunter für Notfälle reserviert bleiben.

Bloß nicht die Segel streichen

Gehe behutsam vor. Setze Dich nicht gleich Risiken aus, die Du noch nicht bewältigen kannst. Das schadet Deinem Ego und wirft Dich nur zurück. Jeder Mensch hat seine Fehler, stehen dazu und lerne, damit umzugehen.

Sollte Dir das im täglichen Leben weniger gut gelingen, kannst Du dich jederzeit ins Labor zurückziehen und weitgehend folgenlos mit Deiner Unzulänglichkeit experimentieren. Es wird eine Vielzahl methodischer Vorgehensweisen angeboten, die diesem Zwecke dienen sollen.

Suche Dir aus einem breiten Spektrum heraus, was Dir am meisten zusagt, und überlege Dir einmal, warum das so ist. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung – diese einfache Wahrheit wurde so manchem nicht gerade in die Wiege gelegt, aber doch frühzeitig als gut gemeinter Ratschlag mitgegeben.

Gehe mit dir in Klausur, wenn Du scheiterst, wähle einen anderen Ansatzpunkt, sei Deinen eingefahrenen Gewohnheiten gegenüber flexibel und aufgeschlossen. Keinesfalls solltest Du, was Dich wurmt, auf sich beruhen lassen, die Fühler einziehen und die Segel streichen. So kannst Du keine Fahrt aufnehmen, ein frischer Wind wird dann nicht nur lange auf sich warten lassen, sondern zudem noch ungenutzt an Dir vorüberziehen. Du brauchst Sicherheit, um im Leben bestehen zu können.

Wahre Schönheit kommt von innen

Wer selbstsicher auftreten möchte, muss nicht nur angemessen gekleidet sein, Mimik und Gestik sollten dazu passen. Wenn der Körper eine andere Sprache spricht, Sein und Schein nicht übereinstimmen, fehlt die Überzeugungskraft.

Gebe Dich nicht anders, als Du bist, es sei denn, Du kannst diese Rolle perfekt spielen. Auch das lässt sich einüben, probe Deinen Auftritt, bevor Du  ihn vorführst. Wähle ein Publikum, das Missgriffe nicht weiter übelnimmt, sondern Dir im günstigsten Fall wohlwollend darauf aufmerksam macht. Die geschliffene Rede ist sicher ein gutes Mittel zum Zweck, wenn sie nicht auf taube Ohren stößt.

Andererseits lässt ein Verhaspeln immer darauf schließen, dass eine andere als die bekundete Absicht dem Verhalten zugrunde liegt. Schlagfertigkeit weiß immer zu punkten, auch wenn sie nur dazu dient, eine leicht verkrampfte Situation ein wenig aufzulockern. Allzu glatt und routiniert solltest Du auch nicht herüberkommen, dann meint man nur, Du würdest eine gute einstudierte Vorstellung abliefern.

Kleine Fehler verzeiht das Gegenüber gern, sofern Du charmant der Schusslinie entzogen wirst. Wer mag denn schon aalglatte Propagandisten? Da können deine Argumente noch so stichhaltig sein, Sympathiepunkte sammelst Du selten. Zur Selbstsicherheit gehört eine ordentliche Portion an Authentizität.

Grenzverletzungen werden nicht verziehen

Selbstsicher wirkt doch vor allem einer, der Fehltritte auch zugeben kann. Wem die Schamesröte ins Gesicht steigt, sobald er sich versprochen hat, sieht doch lediglich so aus, als wäre er erwischt worden. Von einem lauteren Ansinnen zeigt sich dabei keine Spur.

Ecken und Kanten müssen nicht unbedingt bei jeder unpassenden Gelegenheit hervor gekehrt werden, aber es kann gar nicht schaden, wenn sich vermuten lässt, dass es sie gibt. Verstelle dich nicht, wenn Du jemanden auf Deinen Seite ziehen möchtest, aber gebe Dir auch keine Blöße, unter der Du im Nachhinein lange zu leiden hast.

Wer lügen will, muss das im Rahmen des allseits Akzeptierten tun, schnell ist dabei eine Grenze überschritten. Verletzungen dieser Art können sich nachhaltig auswirken, ist ein Bruch erst mal herbeigeführt, lässt er sich schwerlich kitten. Zerschlage kein Porzellan, wenn das nicht nötig ist.

Gehe bedächtig vor und setze Deine Mittel überlegt und erfahren ein. Spiele ein bisschen mit Deinen Möglichkeiten, solange es nicht ernst wird. Damit Du im Bedarfsfall keine bösen Überraschungen erlebst. Stärke Dein Ego, bevor es einer Belastungsprobe standhalten muss, sammle zunächst ein paar Streicheleinheiten, wenn jemand an Deiner harten Schale kratzen möchte. Traue Dir nicht zu viel zu, aber riskiere auch was.

Wie wirkst Du auf andere?

Du würdest es dir nie verzeihen, eine Gelegenheit ungenutzt gelassen zu haben, die sich vielleicht nie wieder bietet. Hole Dir lieber die eine oder andere Blessur, als darauf zu verzichten. Das kann Dein Selbstbild schon verkraften. Und wenn dem nicht so sein sollte, muss es erneut wachsen.

Energie verliert sich nicht, sie kann zwar momentan verpuffen, sich aber genauso gut auch wieder an einer und derselben Stelle sammeln. Überlege Dir gut, wofür du sie einsetzt. Manches lohnt die Mühe einfach nicht, auch wenn dich das auf den ersten Blick gewaltig ärgert. Du bist in jeder Hinsicht souverän, wenn Du dich nicht beirren lassen möchtest, wobei das nichts mit Verbohrtheit zu tun haben muss.

Es ist immer von Vorteil, wenn es jemanden gibt, der einen im Ernstfall darauf aufmerksam machen kann. Vergewissere dich, wie Du auf andere wirkst. Lasse Dich nicht täuschen, sondern entwickle ein untrügliches Gespür dafür, wie Du  wirklich wahrgenommen wirst. Das ist leichter gesagt als getan, doch die Übung macht auch in dieser Beziehung gewiss den Meister. Solltest du allerdings zu zunehmender Verwirrung führen, musst Du der Sache auf den Grund gehen oder aber einfach den nötigen Abstand gewinnen.

Nicht mit Kleinigkeiten aufhalten

Vieles klärt sich doch von selbst, wenn nur ein wenig Zeit verstrichen ist. Steigere Dich nicht hinein, das reitet Dich nur selbst in eine Krise. Gebe  auch dem Zufall eine Chance, er ist launisch und kann sich sowohl positiv wie negativ auswirken. Dann hat es halt nicht sollen sein.

Über kurz oder lang gleicht sich manches aus. Anstatt ins Grübeln zu verfallen, packe besser die nächste bietende Gelegenheit beim Schopf und stärke Dein Selbstwertgefühl dadurch, dass sich als ein echter Glückstreffer erweist. Oder besser noch: als Beweis für Dein  untrüglichen Instinkt.

Wenn die Äußerlichkeiten stimmen, wirkt sich das auch nach innen aus. Ein aufmunterndes Konterfei kann Wunder wirken. Verschaffe Dir Sicherheit, indem Du dich passend kleidest, aber hänge Dein Herz nicht an einen Fummel, der ein für alle Mal verdorben ist. Missgeschicke passieren, davor ist niemand gefeit.

Man kann sich allerdings dagegen wappnen, der Begegnung mit dir allzu lange nachzutrauern. Jedem Anfang wohnt bekanntermaßen ein neuer Zauber inne; wer immer nur in seinen eingefahrenen Bahnen verharrt, wird es nie erfahren. Befreie dich von dem, was Dich belastet, starte durch.

selbstliebe

Lege ein gesundes Selbstbewusstsein an den Tag

Wer selbstsicher auftreten will, strahlt eine Kompetenz aus, die sich leicht vermitteln lässt. Wer seine Schwierigkeiten damit hat, kann dennoch höchst kompetent sein, doch man nimmt es ihm so leicht nicht ab.

Man kann es lernen anhand der Reaktionen seiner Mitmenschen, auch unter Anleitung, die Lücken aufzeigt und Möglichkeiten, besser anzukommen. Voraussetzung für den Erfolg ist eine schonungslose Offenheit sich selbst gegenüber, oder, wenn es daran mangelt, die Fähigkeit, kritische Bemerkungen konstruktiv umzusetzen.

Das fällt manchem gar nicht leicht, doch ist der Anfang erst gemacht, folgen weitere Schritte schnell auf dem Fuße. Wage den Versuch, wenn Dir die eigene Unsicherheit auf die Nerven geht, lasse Dich leiten, wenn Dir das hilft, oder gehe mit dir selbst zurate.

Den gleichen Fehler muss man nicht immer wieder machen, sobald man ihn erkannt hat, Alternativen bieten sich, wenn man nach ihnen sucht. Die Überheblichkeit ist dabei genauso wenig am Platze wie unangebrachte Schüchternheit. Wenn Du dich dabei ertappst, frage dich einfach, warum das wohl so ist und wie man es am besten ändern könnte. Deine Umwelt ist Dir sicher gern dabei behilflich, profitie doch ebenso davon.

1 Gedanke zu “Selbstsicheres auftreten! Leicht gemacht”

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.